Die Automobilindustrie zählt bei Zulieferern zu den anspruchsvollsten Kunden. Nachbearbeitete Produkte werden nicht akzeptiert. Entsprechend hohe Anforderungen gelten auch bei den eingesetzten Komponenten, besonders für stromtragende Verbindungen: Sie müssen mechanisch stabil sowie hochleitfähig sein und dürfen die Leiterplatte nicht thermisch belasten.
Zuverlässige Einpresstechnik
Diesen anspruchsvollen Markt bedient Würth Elektronik nun mit seinen neuen Schraubverbindern für die Leiterplattenmontage in Einpresstechnik. Das Verfahren gewährleistet gerade bei Leiterplatten mit sehr dicker Beschichtung einen gleichmäßigen Kontakt zwischen Stift und Kupferschicht und bietet mehr Zuverlässigkeit und Stabilität als das Löten. Die neuen Verbinder ermöglichen eine gasdichte und extrem starke mechanische Verbindung. Der Durchgangswiderstand beträgt bei der neuen Automotive-Serie weniger als 200 µOhm. Verfügbar sind drei Varianten:
- WE-PFIFUA mit Innengewinde (Full Plain Automotive)
- WE-PFEFUA mit Außengewinde (Automotive)
- WE-PFICFA mit Innengewinde (Circumference Automotive)
Individuell optisch geprüft
Jedes einzelne Bauelement wird bei der Fertigung optisch auf Maßhaltigkeit überprüft. Die Pins sind besonders robust ausgelegt, damit sie sich bei Transport oder Montage nicht verbiegen. Das garantiert durchgehend hochwertige Produktionsergebnisse. REDCUBE PRESS-FIT Steckverbinder aus RoHS-konformer CuZn39Pb3-Legierung können gleichzeitig eingepresst werden, ohne die Leiterplatten thermisch zu belasten.
Eingesetzt werden die hochwertigen Gewindeanschlüsse überall dort, wo große Energiemengen sicher und verlustarm übertragen werden müssen, zum Beispiel bei IGBT-Power-Modulen, bei Invertern für Elektrofahrzeuge oder bei Ladestationen.